Analyse zur behaupteten Schädlichkeit gepulster Mobilfunkstrahlen

Beitrag von Prof. Dr. Ing. Bernhard Liesenkötter, FH Augsburg
Quelle: Zeitschrift für Medizinische Technik, Heft 3/2002 (Sept. 2002)

Zusammenfassung:
In der Diskussion um die Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlen wird betont, dass vor allem die impulsförmig modulierte Hochfrequenz des GSM-Standards biologisch wirksam sein soll. Die bekanntlich relativ hohen Feldstärken von Rundfunk und Fernsehen seien dagegen nicht so relevant. In diesem Beitrag werden die Impulsflankensteilheiten der GSM-Signale mit denen der Fernsehsignale verglichen. Das Ergebnis zeigt, dass die Spektralanteile der GSM-Impulse auch im Spektrum der Fernseh-Synchronimpulse enthalten sind, diese weisen jedoch eine um ein Vielfaches höhere Impulsflankensteilheit auf. Eine Berücksichtigung der landesweit herrschenden Strahlungsintensitäten von Mobilfunk und Fernsehen kann zur Aussage führen, dass die seit über 50 Jahren weltweit eingeführte Fernseh- Technik die Behauptung der biologischen Schädlichkeit der Impulsflankensteilheit digital modulierter Hochfrequenz widerlegt.

Die vollständige Veröffentlichung
"Eine Analyse zur häufig behaupteten Schädlichkeit digital modulierter Mobilfunkstrahlen" finden sie hier als pdf-Dokument (10 Seiten, ca. 190 kB)


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