Der Salzburger Mobilfunk-Vorsorgewert

Vom Aufstieg und Fall eines Mythos

Was aus Sicht von Bürgerinitiativen auch hierzulande stets als erstrebenswertes Beispiel in der Grenzwertdiskussion gehandelt wird, ist nun endgültig Vergangenheit. Vertreter der Stadt Salzburg haben ihre jahrelange Forderung nach Einhaltung des sog. "Salzburger Milliwatts" aufgegeben und sich mit den Mobilfunkbetreibern auf den Aufbau von UMTS-Netzen geeinigt. Um Immissionen elektromagnetischer Felder zu minimieren, bietet die Stadt darüber hinaus ihre Mitarbeit und eine Nutzung öffentlicher Gebäude als Antennenstandorte an.

Presseerklärung der Stadt Salzburg vom 21.04.2005

Abschied vom Vorsorgewert Bericht der Salzburger Nachrichten vom 22.04.2005


Zur Historie des Salzburger Vorsorgewertes:

Entstehungsgeschichte des sog. "Salzburger Modells" - Dokumentation des Forum Mobilkommunikation (pdf 118kB)

Chronologie der Stellungnahmen der Mobilfunkbetreiber zum sog. "Salzburger Modell" - Dokumentation des Forum Mobilkommunikation (pdf 261kB)

Chronologie der parlamentarschen Meinungsbildung über das sog. "Salzburger Modell" - Dokumentation des Forum Mobilkommunikation (pdf 151kB)

Salzburger Vorsorgewert existiert nur auf dem Papier - Messaktion entlarvt das vielfach als Beispiel zitierte "Salzburger Modell" als Wunschdenken der verantwortlichen Politiker

Ausführlicher Messbericht der BAKOM

Salzburger Vorsorgewert soll drastisch verschärft werden - Presseerklärung des "Forums Mobilkommunikation" befaßt sich mit der Situation in Salzburg, wo ein Beamter der Landessanitätsdirektion das "Salzburger Mikrowatt" forderte.


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