Schaden Funkwellen der Gesundheit ?
Über diese Frage wird seit Jahren kontrovers diskutiert.

Seit Mobilfunksender und Handys allgegenwärtig sind,
wachsen Unbehagen und Befürchtungen
über mögliche Gefährdungen durch elektromagnetische Felder.

Die Berichterstattung in Medien ist nicht immer kompetent
und oft von Sensationsjournalismus geprägt
denn durch sachliche Information.

Wissenswertes über die Rechtsprechung bei Sendemasten, den Stand
der Forschung, Fakten in der Diskussion um Grenzwerte
sowie ein umfassendes Glossar zur Begriffserklärung erwarten Sie auf den folgenden Seiten.

Auf dieser Homepage finden Sie Beiträge, Informationen und Links,
die Ihnen einen umfassenden Überblick zu diesem Themenfeld ermöglichen.
Erklärungen von Fachbegriffen finden Sie im Handywellen-Glossar

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Aktuelles

Neu! Dr. Oberfeld und die Wissenschaft vom Hörensagen In einem lesenswerten Gastbeitrag auf Science Blog setzt sich Prof. em. Ernst Bonek kritisch über die Methodik der verunglückten Mobilfunkstudie des Salzburger Umweltmediziners Gerd Oberfeld auseinander
Neu! Fälscher im Labor und ihre Helfer: Die Wiener Mobilfunk-Studien - Einzelfall oder Symptom? Mobilfunkstrahlen schädigen die Erbsubstanz von menschlichen Zellen – so die brisanten Ergebnisse von Studien einer Forschergruppe aus Wien. Die Daten waren allerdings gefälscht, und Leser, Gutachter sowie Herausgeber von Fachzeitschriften wurden hinters Licht geführt. Alexander Lerchl, Biologieprofessor aus Bremen, wies die Fälschungen nach, und eine Untersuchungskommission bestätigte die Verdachtsmomente vollauf. Der angerichtete Schaden ist enorm. Die nun als Buch veröffentlichte Geschichte ist streckenweise spannender als ein Krimi und oft so absurd, dass man sie einem Krimiautor als viel zu unglaubwürdig nicht abkaufen würde.
Neu! Späte Einsicht: Dr. Gerd Oberfeld zieht Mobilfunk-Studie zurück! Kurz vor einer für den 4.11.08 anberaumten Gerichtsverhandlung zieht der Umweltmediziner Dr. Gerd Oberfeld seine umstrittende Studie zu Krebsfällen um eine vermeintliche Mobilfunkstation zurück. Eine Anlage des ehemaligen österreichischen C-Netzes auf dem Wählamt Vasoldsberg/Hausmannstätten soll laut der Studie die Krankheitsfälle hervorgerufen haben. Allerdings musste Oberfeld nun einräumen, dass die von ihm behauptete Existenz der gegenständlichen Anlage widerlegt ist und der Studie damit die Grundlage entzogen ist.
Neu! Kaum Zweifel an Sicherheit der Scanner - Schwache Strahlung, keine Schäden: Ganzkörperscanner wie sie an Flughäfen zum Einsatz kommen sollen, sind gesundheitlich unbedenklich, weil die verwendeten Terahertzwellen kaum ins Gewebe eindringen, sagen Wissenschaftler. Trotzdem gibt es neue Studien - um ganz sicher zu gehen.
Neu! Die Oberfeldstudie - Methodische Anmerkungen zu einer umstrittenen Publikation - Die Studie befaßt sich mit einer Krebshäufung in den österreichischen Gemeinden Hausmannstätten und Vasoldsberg. Ursächlich soll ein C-Netz-Sender sein, der sich im betrachteten Zeitraum nach Angaben des Studienleiters Dr. Gerd Oberfeld dort befunden haben soll. Der Netzbetreiber legte jedoch Nachweise vor, die nahelegen, dass es diesen Sender nie gegeben hat. Unabhängig von der Klärung dieser nun gerichtsanhängigen Frage ist die Studie mit methodischen Mängeln behaftet, die ihre Aussagekraft zumindest zweifelhaft machen. Der Mathematiker und Biostatistiker Dr. Hagen Scherb setzt sich in einem Beitrag im Newsletter 2-2008 der Forschungsgemeinschaft Funk mit dem Sachverhalt auseinander.
Neu! Fehlerhafte Mobilfunkstudie der Medizinischen Universität Wien zurückgezogen - Wie das Institut in einer Pressemitteilung bekanntgab, hat Prof. Hugo Rüdiger, der korrespondierende Autor einer umstrittenen Studie, die im Rahmen des REFLEX-Projektes durchgeführt wurde und Genschädigungen bei schwachen Mobilfunkfeldern beschreibt, seine Arbeit zurückgezogen. Auslöser waren Vorwürfe, die Daten seien nicht ordnungsgemäß zustande gekommen.
Neu! Studie findet kein erhöhtes Krebsrisiko für Mobiltelefonierer - Wie Spiegel online am 17.6. mitteilt, gibt es Entwarnung auf fast allen Ebenen: Mobiltelefonieren macht nicht krank, ergibt eine großangelegte Studie des Bundesamts für Strahlenschutz. Doch Lücken bleiben. Es fehlen Langzeitergebnisse und auch die Wirkung auf Kinder ist noch nicht erforscht.
Stadt Coburg muss Mobilfunkmasten genehmigen - Das Verwaltungsgericht entschied gegen die Stadt, die nun mehrere Mobilfunkmasten im Stadtgebiet genehmigen muss. Damit dürfte auch die gemäß eines Stadtratsbeschlusses erstellte "integrierte Mobilfunkplanung" eines unabhängigen Büros in Frage gestellt sein. Diese hatte mehrere Senderstandorte im Stadtgebiet als überflüssig ausgewiesen.
Harmlose Strahlungen - Wie gefährlich sind Mobilfunk-Strahlen? Die Medien warnen, die Öffentlichkeit ist besorgt. Die Wisssenschaft belegt seit Jahren, dass die Ängste unbegründet sind, aber die Paranoia lässt nicht nach. Warum eigentlich?
15 Jahre Forschung über biomedizinische Wirkungen hochfrequenter Felder des Mobilfunks - Prof. Roland Glaser zeigt mit diesem im FGF-Newsletter 3-2007 erschienenen Artikel einen Überblick über die EMF Forschung der vergangenen Jahre auf. Dabei sei sowohl bei der HF-Technik als auch hinsichtlich biomedizinischer Analysenmethoden ein deutlicher methodischer Fortschritt zu verzeichnen. Für ernstzunehmende Forschung seien ein multidisziplinärer Ansatz und das Einhalten eines Anforderungskatalogs unabdingbar. Leider seien durch Vernachlässigung methodischer Sorgfalt erstellte Untersuchungen nach wie vor eine nicht versiegende Quelle von Fehlschlüssen. Glaser sieht die 15 Jahre des Berichtszeitraums auch als eine Zeit des Aufräumens mit unrealistischen Hypothesen.
EU Grundsatzentscheidung zur Zulässigkeit von Immissionen unterhalb der Grenzwerte - In der vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gebrachten Individualbeschwerde Nr. 32015/02 gegen die Bundesrepublik Deutschland ist der Beschwerdeführer, vertreten durch den RA W. Krahn-Zembol, unterlegen. Gegenstand waren elektromagnetische Immissionen von einer benachbarten Funkanlage durch die sich der Beschwerdeführer u.a. in seiner Gesundheit beeinträchtigt fühlte. Bereits 2001 wiesen das VG Koblenz sowie das OVG Rheinland-Pfalz eine Klage in gleicher Sache ab.
Wie ein Funkloch ein ganzes Dorf in zwei Teile spaltet - Die Kündigung eines Mobilfunkstandortes löst in der Gemeinde Loppenhausen einen Disput aus. Betriebe stehen plötzlich ohne zuverlässige Kommunikation da, wärend einige Anwohner froh sind, das befürchtete Gesundheitsrisiko los geworden zu sein.
Interview mit Michael Repacholi - Der pensionierte Leiter des Internationalen EMF Projektes bei der Weltgesundheitsorganisation, Dr. Mike Repacholi vermittelt in einem Interview, das er dem Informationsdienst Resource Strategies, Inc. gab und dessen deutschsprachige Übersetzung hier veröffentlicht wird, interessante Einblicke in seinen Werdegang sowie in Vorgehensweise, Ziele und Methoden bei der Durchführung des Projektes. Repacholi nimmt ferner Stellung zu Anfeindungen und Vorwürfen durch mobilfunkkritische Kreise, die sich gegen seine Person sowie das EMF-Projekt als solches richten.
Angst vor Handy-Krebs jetzt auch im Ersten - Tausende Studien haben die angebliche Krebsgefahr durch Handys untersucht und kamen zu keinem Ergebnis. Jetzt will "Report Mainz" doch noch eine Gefahr aufgespürt haben. Doch statt Wissenschaft bekommt der Zuschauer Panikmache geboten.
Bericht 29. Jahrestagung der Bioelectromagnetics Society (BEMS) Kanazawa, Japan, 10.-15. Juni 2007 - Dr. rer. nat. Frank Gollnick, FGF berichtet u.a. über Präsentationen zu einer japanischen Studie zu Elektrosensitivität sowie einer Tierstudie von Leif Salford zu Durchlässigkeitsänderungen der Blut-Hirn-Schranke und "dark neurons" sowie einem Vortrag von Franz Adlkofer zu Versuchen mit UMTS-Signalen an Zellkulturen.
Forschungsprogramm Mobile Kommunikation und Gesundheit - Als Teil seines Jahresberichts für 2007 hat das Mobilkommunikations- und Gesundheits-Forschungsprogramm (MTHR) Großbritanniens seine Ergebnisse veröffentlicht. Übersetzung einer Presseerklärung vom 12.9.07 sowie Link zum vollständigen Bericht.
Wieder keine Krebsgefahr durch Handys - Wie der Spiegel berichtet, haben erneut Forscher in einer großangelegten Studie untersucht, ob Handys Krebs verursachen. Das Resultat ist inzwischen ein Standardsatz: Auf kurze Sicht besteht kein Risiko, langfristig müsse noch geforscht werden - mit weiteren Millionenbeträgen.
Stellungnahme des BfS zu dem offenen Brief „Fundierter Verdacht auf Gesundheitsschäden” der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie und zu dem Schreiben der Ärzteinitiative Bamberger Appell - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) kritisiert die Aussagen dieser Schriftstücke und wirft den Urhebern unwahre Behauptungen, Selektion und falsche Interpretation vor.
Unsachliche Berichte zum Thema Mobilfunk und Gesundheit sorgen für Verunsicherung - Im Rahmen einer Studie im Auftrag des Max-Delbrück-Centrums (MDC) Berlin wurde fünf Jahre lang die Berichterstattung von 17 Printmedien untersucht: Wenn es um mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Mobilfunk geht, geben Printmedien den aktuellen Forschungsstand meist nur unzureichend wieder.
Rüge fürs Negativplacebo - Der britische Werberat hat den Kosmetikhersteller Clarins gerügt. Dessen Werbung für ein Schutz-Spray gegen Handy-Strahlung appeliere "unlauter an Ängste". Allein die Angst vor E-Smog kann laut aktuellen Erkenntnissen reale Krankheiten auslösen.
Neue UMTS-Studie der Jacobs University: Kein Nachweis für erhöhte Strahlungsschäden - Forscher der Jacobs University testeten unter der Leitung von Alexander Lerchl, Professor of Biology, in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Wuppertal UMTS-Felder in der Stärke von Mobiltelefonen in Langzeitversuchen auf ihr gesundheitsschädliches Potential. Der Versuch an Mäusen mit hoher Neigung zu Leukämieerkrankung im Rahmen des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms des Bundesamts für Strahlenschutz ergab keinen Nachweis für eine Schädigung durch UMTS-Strahlung.
Elektromagnetische Felder einer UMTS-Mobilfunkbasisstation und mögliche Auswirkungen auf die Befindlichkeit - Es wurde eine Pilotstudie zur Frage durchgeführt, ob die hochfrequenten elektromagnetischen Felder einer UMTSMobilfunkbasisstation einen Einfluss auf die Befindlichkeit von Personen haben, deren Arbeitsplatz sich in der unmittelbaren Umgebung befindet.
Alles Einbildung, Handy-Strahlen sind ein "Nocebo" - Wissenschaftler der Universität Eichstätt haben untersucht, inwieweit die Funkwellen eines Mobilfunksenders körperliche Beschwerden verursachen. Das Ergebnis: keinerlei Zusammenhang, außer einem: Wer dachte, dass ihm die Strahlen schaden, der fühlte sich schlechter. Ob die Antenne tatsächlich sendete, hatte damit nichts zu tun.
Stellungnahme zum Abschlussbericht des REFLEX-Forschungsverbundes - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat seine Stellungnahme zum Reflex-Projekt aktualisiert und um mittlerweile durchgeführte neue Studien erweitert. Die Studien des Reflex-Projektes wurden innerhalb des 5. EU-Rahmenprogramms durchgeführt und untersuchten die biologischen Wirkungen nieder- und hochfrequenter Felder in zahlreichen in vitro-Studien (Zellkulturen).
Mobilfunkmast bei Lichtenfels darf gebaut werden - Das Verwaltungsgericht Bayreuth gab einem Unternehmen Recht, einen Mobilfunkmasten als privilegierte Anlage am Rande von Klosterlangheim zu errichten. Der von der Gemeinde angebotene Ersatzstandort in 250 m Distanz erfülle nicht die Anforderungen des Netzbetreibers. Gleichzeitig wurde Veränderungssperre der Stadt Lichtenfels für nicht realisierbar erklärt.
Handy und Gehirntumor: Einzelne Ergebnisse werden aus dem Zusammenhang gerissen - Ein Artikel im Ärzteblatt befasst sich mit vorab veröffentlichten Ergebnissen der in mehreren Ländern durchgeführten Interphone-Studie. Einseitige Interpretation und selektive Veröffentlichung in den Medien verunsichert Bevölkerung.
Angst essen Daten auf - Die "Bild"-Zeitung beschwört "Krebs-Angst", obwohl Forscher das genaue Gegenteil berichtet hatten. Eine angebliche Sondersitzung des Bundesamtes für Strahlenschutz hat es nicht gegeben. Der wissenschaftliche Erkenntnisstand deutet auf einen klaren Trend hin - doch der gerät in den Hintergrund.
Wahnsinn mit Methode: Wie den Deutschen Angst gemacht wird - Einen permanenten Panikzustand aufrecht zu erhalten, scheint ein ganz besonderes Anliegen zivilisierter Gesellschaften zu sein. Angst vor der Krankheit, aber auch Angst vor der Impfung, die vor der Krankheit schützt, Angst vor Pestiziden, aber auch vor gentechnisch veränderten Pflanzen, die den Einsatz von Gift verringern würden. Oder eben Angst vor Rinderwahnsinn bzw. vor geklonten BSE-resistenten Rindern. Maxeiner und Miersch haben sich des Themas angenommen und eine herrliche Kolumne dazu geschrieben.
Gemeinde Grafrath unterliegt vor Gericht - Der Verwaltungsgerichtshof München hebt anderslautendes Urteil der Vorinstanz auf. Die Gemeinde Grafrath, vertreten durch den auch aus anderen Mobilfunkstreitsachen bekannten Rechtsanwalt Frank Sommer ist damit gescheitert, mittels Veränderungssperre, Bebauungsplan und der Ausweisung von Alternativstandorten die Errichtung eines Funkturms im Forstgarten zu verhindern. Das Urteil ist insofern von Bedeutung, da es direkt die Planungshoheit der Kommunen betrifft und auch auf andere umstrittene Projekte Auswirkungen haben könnte.
Ist Elektrosensibilität ein rein psychologischer Effekt? - Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in einem Experiment die oft behauptete Überempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern untersucht. Die Versuchspersonen konnten die Felder weder zuverlässig wahrnehmen noch zeigten sie eine messbare biologische Reaktion in Bezug auf das Vorhandensein der Felder.
Replikation von Teilresultaten des REFLEX-Projektes bringt negative Ergebnisse - Die bei der Wiener Studie im Rahmen des REFLEX-Projektes gefundenen DNA-Schädigungen durch Mobilfunksignale konnten durch Forscher der Universität Ulm bei einer Wiederholung der Versuche nicht bestätigt werden. Übersetzung des Abstracts
Basisstationen und Funkanlagen - Mit Fact Sheet Nr. 304 veröffentlicht das EMF-Projekt der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein weiteres Faktenblatt aus dem Themengebiet "Elektromagnetische Felder und die Gesundheit der Bevölkerung". Es befasst sich mit möglichen gesundheitlichen Folgen durch die Felder von Basisstationen und Funkanlagen.




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