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Bayern startet Pilotprojekt zur Messung von Mobilfunkstrahlung
Marktheidenfeld (dpa/lby) - In einem Pilotprojekt sollen in Bayern elektromagnetische Felder von Mobilfunk, Fernsehen und Radio fortlaufend erfasst und auf Grenzwerte hin überprüft werden. Bei den Messungen arbeiteten Freistaat, die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post sowie Mobilfunkbetreiber zusammen, sagte am Mittwoch Verbraucherschutzminister Eberhard Sinner (CSU) in Marktheidenfeld Bislang gebe es in Deutschland keine fortlaufenden Messungen dieser Art, sondern lediglich eine zeitlich begrenzte Erfassung elektromagnetischer Felder. Das so genannte «BayMess»-Projekt soll frühestens im Herbst starten, wenn vier Mobilfunkanbieter ihre Teilnahme zugesagt haben. Es soll bis Ende 2004 laufen. Grundlage ist die Selbstverpflichtung der Netzbetreiber aus dem Jahr 2001, ein kontinuierliches Messverfahren einzurichten. «Das Projekt ist ein Test, ob die Darstellung und Messung in dieser Bandbreite möglich ist», sagte Sinner. Die Ergebnisse sollen im Internet veröffentlicht werden. Vorwürfe, die größtenteils von den Betreibern finanzierte Studie liefere keineunabhängigen Ergebnisse, wies Sinner zurück. Die staatliche Beteiligung und die Einbindung der Regulierungsbehörde gewährleiste die Objektivität, betonte der Verbraucherschutzminister. «Grundlage sind die Mess-Standards der Regulierungsbehördeund wir wählen die Standorte aus», sagte Sinner. Zunächst sollen Messonden an acht Orten, voraussichtlich auf Geländen der Gewerbeaufsichtsämter, aufgestellt werden. Die Kosten belaufen sich auf
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